Rege Nachfrage beim Infostand zur Demenzwoche in Eichstätt
Im Rahmen der bayernweiten Demenzwoche präsentierte das Gesundheitsamt des Landkreises Eichstätt gemeinsam mit dem Pflegestützpunkt und der Betreuungsstelle auf dem Marktplatz in Eichstätt einen umfangreichen Infostand. Ziel war es, Bürgerinnen und Bürger für das Thema Demenz zu sensibilisieren, praktische Hilfen aufzuzeigen und regionale Unterstützungsangebote vorzustellen. Und die Nachfrage war groß: Interessierte erhielten wertvolle Hinweise und praxisnahe Tipps zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung – von ersten Anzeichen über den Alltag mit Demenz bis hin zu konkreten Hilfsangeboten für Angehörige. Michaela Meyerle und Monika Niedermeier vom Pflegestützpunkt im Landratsamt Eichstätt informierten über regionale Pflege- und Unterstützungsangebote für Angehörige. Auch rechtliche Fragen standen im Fokus: Julia Frey und Eva Straßner von der Betreuungsstelle gaben Auskunft zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und rechtlicher Betreuung sowie zu den damit verbundenen Konsequenzen und Unterstützungsangeboten.
Ein wichtiger Partner vor Ort war die Caritas Eichstätt, vertreten durch Barbara Rozbicki und Doris Zinner vom Gerontopsychiatrischen Dienst: Sie stellten die spezifischen Versorgungsangebote der Caritas für Menschen mit Demenz vor, insbesondere die kostenlosen Angebote des Gerontopsychiatrischen Dienstes mit seinen regelmäßigen Hausbesuchen. Auch das Bayerische Rote Kreuz war durch Heike Hönig vertreten und informierte über ein breites Hilfeangebot – vom Betreuten Wohnen bis hin zu ambulanten und häuslichen Pflegeleistungen. Christina Derr und Manuela Anders von den Maltesern Eichstätt präsentierten Unterstützungsangebote wie Einkaufs- und Fahrdienste, den Rikscha-Dienst, Besuchsdienste, Unterstützungsangebote in der häuslichen Pflege sowie die Sterbe- und Trauerbegleitung im Hospiz. Das Gesundheitsamt stellte im Rahmen des Infostands außerdem die Bayerische Demenzstrategie vor. Dazu konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit Informationsmaterialien des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie der Alzheimer Gesellschaft e.V. mitnehmen.
Der Infostand zeigte einmal mehr, wie wichtig eine wohnortnahe Information, Beratung und Vernetzung für Betroffene und deren Angehörige ist. Wer den Infostand nicht besuchen konnte, hat noch bis Mittwoch, den 15. Oktober 2025, die Möglichkeit, im Foyer des Dienstleistungszentrums Eichstätt (Gundekarstraße 3) Informationsbroschüren rund um das Thema Demenz mitzunehmen.
(lkr)






